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10 Tipps, damit Ihr nächstes IT-Training ein Erfolg wird

10 Tipps, damit Ihr nächstes IT-Training ein Erfolg wird | Tipp 4 – Messen Sie den Lernerfolg

Jedes IT-Training hat hoffentlich enormen Einfluss auf das Wissen und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und trägt letztendlich zum Unternehmenserfolg bei. Damit Ihr nächstes IT-Training ein Erfolg für Sie und Ihr Team wird, stellen wir Ihnen in dieser 10-teiligen Blog-Serie verschiedene Tipps vor.

Ein Unternehmen gibt im Jahr viel Geld zur Weiterbildung und Förderung der Mitarbeitenden aus und das ist auch gut so! Über den Erfolg solcher Maßnahmen machen sich aber die wenigsten Gedanken – von messbarem Erfolg ganz zu schweigen. Erfolge messbar zu machen ist aber in nahezu allen Geschäftsbereichen ein gängiges Mittel – warum nicht auch im Bereich Weiterbildung? Wir zeigen warum und wie Sie das Thema angehen können.

Das Messen des Lernerfolgs – schwierig aber wichtig

Das größte Problem dürfte wohl sein, eine gültige Definition für “Lernen” zu finden. Lernen ist eins der persönlichsten und individuellsten Dinge, die man tun kann. Niemand kann für uns etwas lernen, oder in unseren Kopf sehen, ob wir etwas gelernt haben. Einzig und allein das Resultat, also beispielsweise eine veränderte Verhaltensweise oder die Anwendung einer neuen Fähigkeit, kann von anderen beobachtet und somit gemessen werden.

Das obere Management wird in Zukunft auch beim Thema Weiterbildung vermehrt auf Kennzahlen blicken müssen, bevor es Budgets freigibt: Problem und Chance zugleich! Aus Sicht einer Abteilung ist es deswegen umso bedeutender, es als nachweisbare Tatsachen belegt zu haben, dass Trainings einen positiven Einfluss auf die Mitarbeitenden haben. Künftig müssen Weiterbildungsmaßnahmen in Kennzahlen abgebildet werden, die das Top-Management auch berücksichtigt.

Kirkpatricks 4-Stufen Modell

Unterstützung schafft das Evaluationsmodell von Donald Kirkpatrick, welches er bereits Ende der 50er entwickelte. Das Interessante am Kirkpatrick-Modell ist, dass jede Stufe eine genauere Messung der Effektivität des Trainings bietet und so schrittweise aufeinander aufbaut. Angefangen vom subjektiven Empfinden der Trainees über das gehaltene Training, endet das Evaluationsmodell in konkret messbaren Metriken zum Erfolg der Abteilung oder gar des Unternehmens.

How to Master Kirkpatrick model of training evaluation
4-Stufen Modell von Kirkpatrick zur Evaluation des Lernerfolgs

Eine tiefere Analyse würde den Rahmen dieses Blogs sprengen, weshalb alle Interessierten sich hier mehr Informationen zum Modell und seiner Anwendung holen können.

Unser Tipp: Setzen Sie sich also schon jetzt intensiv mit der Messbarkeit von Lernerfolgen der Mitarbeitenden außeinander. Starten Sie bei Level 1, in dem Sie erstmal schriftlich festhalten, welche subjektive Meinung die Mitarbeitenden zum Training haben – War es hilfreich oder nicht und vorallem warum? Machen Sie sich dann schrittweise mit den anderen Levels vertraut und bauen Sie die Datenbasis aus. So können Sie in Zukunft Ihr Weiterbildungsbudget rechtfertigen oder sogar erhöhen, schlechte Weiterbildungsmaßnahmen aussortieren oder sie auf Basis von Daten verbessern.

Brauchen Sie hierbei Hilfe? Gerne unterstützen wir hier durch eine individuelle Evaluierung mit unseren Fragebögen. Kontaktieren Sie uns hierzu unter info@edit.training oder unter edit.training/contact.

Fazit

Den Erfolg von Trainings und anderen Weiterbildungsmaßnahmen zu messen wird Zukunft immer mehr von Führungskräiften eingefordert, um Erfolge vor Stakeholdern nachzuweisen und entsprechendes Budget freigeben zu bekommen. Das Problem dabei ist nur, Lernen ist schwer zu definieren und noch schwerer zu messen. Abhilfe schaffen hierbei Evaluationsmodelle, die Ihnen dabei helfen, so abstrakte Themen wie “Lernerfolg” quantifizierbar zu machen. Fangen Sie damit rechtzeitig an, um in Zukunft auf solche Forderungen vorbereitet zu sein.

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